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Es war ein langer Weg von der Antragstellung für ein neues Fahrzeug bis zur Fertigstellung und Übergabe an die Feuerwehr Wabern-Hebel.
 
Im August 2011 wurde der Antrag auf Aufnahme in die Landesbeschaffungsaktion „Feuerwehr“ für die Bereitstellung eines Fahrgestelles für ein Tragkraftspritzenfahrzeug gestellt. Die Bewilligung kam im Jahre 2017.
Das Fahrgestell, das einen Wert von ca. 35.000 EUR hat, wurde vom Land Hessen der Gemeinde Wabern kostenfrei übereignet. Die Gemeinde hatte daraufhin eine Ausschreibung für einen Aufbau für ein Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik bei der Firma BTG in Görlitz in Auftrag gegeben. Dieses Fahrzeug stellt eine Besonderheit dar, da es neben einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine effektive Brandschutzbekämpfung auch eine Ladefläche für den Transport von Einsatzmitteln für spezielle Einsätze bereithält. Dies können beispielsweise Unwettereinsätze oder technische Hilfeleistungseinsätze sein.
Für diesen Transport verfügt das Fahrzeug über eine Hubbühne am Heck, die bis zu 1.000 kg Lasten trägt. Das Fahrzeug wurde als Ergänzung für den Brandschutzabschnitt mit Falkenberg und Rockshausen angeschafft. Für diesen Aufbau stellte die Gemeinde Wabern 65.000 EUR zur Verfügung.
 
Am Sonntag, 22. April 2018 konnte Bürgermeister Claus Steinmetz das Fahrzeug im Rahmen einer Feierstunde den Feuerwehrfrauen und –männern der Feuerwehr Hebel übergeben. An dieser feierlichen Übergabe nahmen auch Landrat Winfried Becker, Ortsvorsteher Reiner Kempin sowie die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden der Feuerwehr in der Gemeinde Wabern teil, auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Hebel waren der Einladung gefolgt.
 
 
Der Feierstunde vorausgegangen war ein Gottesdienst, der sich insbesondere auch an die Einsatzkräfte der Feuerwehren thematisch wandte. Pfarrerin Sabine Koch wies in ihrem Gottesdienst auf die oftmals auch sehr hohen Belastungen, denen die Feuerwehrfrauen und –männer bei ihren Einsätzen, bespielsweise bei Verkehrsunfällen ausgesetzt sind, hin. Für ihren Dienst mit dem neuen Fahrzeug segnete Pfarrerin Sabine Koch die Feuerwehrfrauen und –männer.
 
 
 
 
Bürgermeister Claus Steinmetz überreichte Wehrführer Andreas Strippel nicht nur die Schlüssel für das neue Fahrzeug, sondern auch einen Löscheimer aus Leder, der aus Hebel stammte und vor dem Einsatz von Pumpen und Schläuchen genutzt wurde, um Brände zu löschen.
 
So wie damals die Dorfgemeinschaft gut Hand in Hand arbeitete, um dieser Gefahrensituation zu begegnen und sich gegenseitig zu helfen, so arbeiten heute die Feuerwehren über die Ortsgrenzen hinweg zusammen, um sich bei größeren Einsätzen gegenseitig zu unterstützen und Schaden von den Menschen abzuwenden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Landrat Winfried Becker wies darauf hin, dass dieses Fahrzeug nicht nur allein den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt wird, sondern dass mit diesem Fahrzeug Menschen in unseren Orten die Hilfe geleistet werden kann, die bei Brand-, Unwetter-, Unfallereignissen notwendig ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
von links nach rechts: Bürgermeister Claus Steinmetz, Gemeindebrandinspektor Roland Grede, Vereinsvor-
sitzender Frank Stieglitz, Pfarrerin Sabine Koch, Landrat Winfried Becker, Ortsvorsteher Reiner Kempin,
Wehrführer Andreas Strippel, stellvertretender Gemeindebrandinspektor Kristian Ewald