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Goldene Brandschutzehrenzeichen verliehen: Landrat lobt Feuerwehrnetzwerk

 
Erstmals Feuerwehrmann für 50 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet!
 
Im Namen des Hessischen Innenministers konnte Landrat Winfried Becker kürzlich vierzehn Feuerwehrmänner mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande auszeichnen. Mit dem Kleinengliser Peter Ossadnik bekam darüber hinaus erstmals ein Feuerwehrmann aus dem Schwalm-Eder-Kreis die Sonderstufe des Goldenen Brandschutzehrenzeichen für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst verliehen.
 
In einer kleinen Feierstunde sprach Winfried Becker den Brandschützern aus Borken, Wabern und Guxhagen seine Anerkennung aus und bedankte sich bei den Kameraden für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr. Gerade heutzutage sei es enorm wichtig solch eine Leistung auch nach außen zu tragen, betonte der Landrat: „Ich freue mich, dass wir im Landkreis so ein tolles Netzwerk haben. In allen Städten und Gemeinden können sich die Bürger auf ihre Feuerwehr verlassen.“
 
Der ehrenamtliche Dienst in einer Freiwilligen Feuerwehr sei mit keinem anderen Hobby vergleichbar, sagte Becker: „Wenn Menschen in Not sind, ist es egal, ob die Bratwurst auf dem Grill liegt – dann fährt man zum Einsatz, um zu helfen.“ Kommunen und Landkreis könnten wirklich stolz auf die Bürger sein, die sich bei den Hilfsorganisationen auf freiwilliger Basis engagierten, so der Landrat weiter „Feuerwehr funktioniert nur im Team. Nur wenn jeder weiß, was der andere tut und jeder Handgriff sitzt, können schwierige Einsätze bewältigt werden.“
 
Das im Schwalm-Eder-Kreis, Hessen und Deutschland vorhandene Netz Freiwilliger Feuerwehren sei europaweit etwas Besonderes, sagte Becker stolz: „Die flächendeckende Garantie einer Hilfsfrist von 10 Minuten ist einzigartig – und das auch noch ehrenamtlich.“
 
Winfried Becker bedauerte, dass langfristiges bürgerschaftliches Engagement für viele Menschen mittlerweile nicht mehr selbstverständlich sei: „Bei der Freiwilligen Feuerwehr ist Kontinuität aber eine zwingende Voraussetzung. Feuerwehr ist kein Selbstzweck, sondern ein Stück Eigensicherheit in unseren Städten und Gemeinden.“
 
Der Landrat gab zu bedenken, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten die Gefahrenlage stetig gewandelt habe. Heute ständen Feuerwehren vor einem riesigen Spektrum an Einsätzen. Glücklicherweise seien die Feuerwehren im Schwalm-Eder-Kreis technisch sehr gut aufgestellt: „Wichtig ist aber, dass wir Mannschaften haben – und zwar 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr.“
 
Mit sehr persönlichen Worten bedankte sich Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz, selber aktiver Feuerwehrmann, stellvertretend für alle anwesenden Kommunalpolitiker bei den Geehrten. Dass sich jemand freiwillig bereit erkläre anderen Menschen zu helfen, davor habe er riesige Hochachtung, so der Verwaltungschef. Bei aller Professionalisierung sollten die Feuerwehren aber immer auch die Kameradschaft im Auge behalten, sagte Steinmetz.
 
 
Wurden für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt:
 
Heinrich Kalb, Borken-Dillich
Jochen Bischoff, Guxhagen
Gerd Kilian, Guxhagen-Ellenberg
Joachim Bornemann, Guxhagen-Grebenau
Andreas Otto, Wabern
Volker Thiel, Wabern
Holger Vonhold, Wabern
Herbert Clobes, Wabern-Harle
Hans-Peter Gallwitz, Wabern-Hebel
Thomas Mardorf, Wabern-Unshausen
Ulrich Jäger, Wabern-Uttershausen
Harald Döring, Wabern-Zennern
Helmut Fiedler, Wabern-Zennern
 
 
Sonderstufe (erstmals im Schwalm-Eder-Kreis verliehen) des Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande für 50-jährige aktive, pflichttreue Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr:
 
Peter Ossadnik, Borken-Kleinenglis
 
 
 
Die Geehrten der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wabern:
 
Bildunterschrift: v.l.n.r.: KBI Torsten Hertel, GBI Roland Grede, Herbert Clobes (Harle), Hans-Peter Gallwitz (Hebel),
Harald Döring (Zennern), Helmut Fiedler (Zennern), Ulrich Jäger (Uttershausen), Thomas Mardorf (Unshausen),
Volker Thiel (Wabern), Holger Vonhold (Wabern), Andreas Otto (Wabern), Landrat Winfried Becker, Bgm. Claus Steinmetz